$17.884.809.
Ja, ihr lest das richtig. Während ich hier diese Zeilen tippe, steht der Zähler der Cyberpunk TCG Kickstarter-Kampagne bei fast 18 Millionen Dollar. Als wir vor kurzem über die $16,5 Millionen berichtet haben, dachte ich schon — wo soll das enden? Jetzt wissen wir es dank Kicktraq-Daten: Die Prognose liegt bei rund $24 Millionen zum Kampagnenende. Noch acht Tage sind übrig.
Von Rekord zu Rekord — und kein Bremsmanöver in Sicht
Kurz zur Einordnung für alle, die erst jetzt einsteigen: WeirdCos Cyberpunk TCG hat am 17. März das Funding-Ziel von $100.000 in fünf Minuten pulverisiert. Fünf. Minuten. Danach ging es Schlag auf Schlag — $3 Millionen in der ersten Stunde, $10 Millionen innerhalb von 72 Stunden. Inzwischen ist das Ding offiziell das meistfinanzierte Spiel in der gesamten Crowdfunding-Geschichte und hat sogar Brandon Sandersons Cosmere Roleplaying Game ($15,1M) überholt.
Und der Zug fährt weiter. Im Schnitt kommen pro Tag rund $745.000 dazu. Bei noch acht Tagen Laufzeit — rechnet selbst.
27.000 Chooms und ein Berg voller Stretch Goals
27.342 Backer stehen aktuell auf dem Zähler. Das ist nicht einfach eine Zahl — das ist eine Community, die gerade in Echtzeit entsteht. Von den ursprünglichen Stretch Goals (Würfel-Upgrades bei $2M, Hit Slots bei $4M, Johnny Silverhand: Rocking Renegade bei $8,5M, der extra Legend Pack bei $10M) bis zu den neueren Meilensteinen jenseits der $15M hat WeirdCo kontinuierlich nachgelegt. Zuletzt kam bei $16,5M River Ward: Detective on the Hunt als exklusive Karte in die Beta Box dazu, und bei der Streetkid-Foil-Karte für alle Pledge-Tiers haben sie auch nochmal ordentlich Hype gemacht.
Was genau bei $17M und darüber freigeschaltet wird? WeirdCo hält sich da noch etwas bedeckt. Aber wenn man sich das bisherige Muster anschaut — neue Karte alle paar Hunderttausend Dollar — dürfte die nächste Ankündigung nicht mehr lange auf sich warten lassen. Meine Theorie: Irgendein Fan-Favorite aus Edgerunners kommt noch. Lucy oder Rebecca wären naheliegend, und die Community in den Kickstarter-Kommentaren bettelt quasi darum.
Letzte Runde, letzte Chance
Am 17. April ist Schluss. Danach geht’s ab in die Produktion — WeirdCo-Mitgründer Elliot Cook hat angekündigt, dass der Druck direkt nach Kampagnenende startet. Die Retail-Version kommt dann über den exklusiven GTS-Distribution-Deal in die US-Läden (Q3/Q4 2026), aber die Kickstarter-exklusiven Inhalte? Die Foil-Karten, serialisierten Legend Metal Cards, die ganzen Stretch-Goal-Boni — das gibt’s dann nicht mehr.
Ehrlich gesagt bin ich selbst überrascht, dass das Tempo nicht nachlässt. Bei den meisten Kickstartern sieht man den typischen Badewannen-Effekt: Fetter Start, dann Flaute in der Mitte, und am Ende nochmal ein Spike. Beim Cyberpunk TCG? Der Spike hört einfach nicht auf. Ob das am IP-Hype liegt, an WeirdCos Transparenz mit ihren wöchentlichen Community-Surveys (die tatsächlich die Produktentwicklung beeinflussen), oder einfach daran, dass das Spiel verdammt gut aussieht — wahrscheinlich alles zusammen.
Und dann wäre da noch die Frage, die mich persönlich am meisten umtreibt: Wo landen wir am Ende? $20M? $24M wie die Prognose sagt? Oder packen die noch einen finalen Stretch Goal raus, der das Ding komplett durch die Decke jagt? Die letzten Tage einer Kickstarter-Kampagne sind traditionell die wildesten. Bock drauf.
Wer noch am Zaun sitzt — jetzt oder nie, Chooms. Die Beta Box allein lohnt sich, und mit jedem neuen Stretch Goal wird das Paket fetter.
Zur Kampagne: Cyberpunk TCG auf Kickstarter
Quellen: Kicktraq, ICv2, Technetbook
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