WeirdCo hat endlich das Geheimnis gelüftet, Chooms! In einem ausführlichen Developer Insight erklären die Macher des Cyberpunk TCG, wie das RAM-System funktioniert – und warum es viel mehr ist als nur eine Deckbuilding-Regel. Spoiler: RAM ist der heimliche Balancing-Held des Spiels.
Die vier goldenen Regeln fürs Deckbuilding
Bevor wir ins Detail gehen: So baut ihr ein legales Cyberpunk TCG Deck zusammen:
- Genau 3 Legend-Karten mit unterschiedlichen Namen
- Mindestens 40, maximal 50 Karten (Legends nicht mitgezählt)
- Maximal 3 Kopien derselben Karte
- Alle Karten müssen innerhalb des RAM-Limits eurer Legends bleiben
Der letzte Punkt ist der Knackpunkt. Eure drei Legends bestimmen, welche Karten ihr überhaupt spielen dürft.
RAM-Limits: So funktioniert’s konkret
Jede Legend-Karte hat einen farbigen Rahmen und einen RAM-Wert oben rechts. Beispiel: Goro Takemura: Hands Unclean hat 2 grünes RAM. Das bedeutet: Ihr könnt grüne Karten mit einem RAM-Wert von maximal 2 in euer Deck packen.
Die drei Legends addieren ihre RAM-Werte pro Farbe. Wollt ihr ein grün-rotes Deck bauen? Nehmt zum Beispiel Goro Takemura (2 grünes RAM), Saburo Arasaka: Stubborn Patriarch (2 grünes RAM) und Yorinobu Arasaka: Embracing Destruction (2 rotes RAM). Ergebnis: Euer Deck darf grüne Karten bis 4 RAM und rote Karten bis 2 RAM enthalten.
Wichtig: Jede Legend zählt nur für ihre eigene Farbe. Wollt ihr mehrfarbig spielen, braucht ihr Legends in den passenden Farben.
Warum die Alpha Kits die Regeln brechen
Aufmerksame Chooms haben’s vielleicht schon gemerkt: Die Alpha Kits halten sich nicht an diese Regeln. Sie haben nur 30 Karten statt 40, und Karten wie Armored Minotaur oder Jackie Welles: Ride or Die Choom brauchen mehr RAM als die Legends bereitstellen.
WeirdCo erklärt: Die Alpha Kits sollten die Core-Mechaniken zeigen, nicht turnier-legale Decks sein. Für Demo-Zwecke haben sie bewusst kleinere, fokussierte Decks gebaut – auch wenn die gegen die offiziellen Regeln verstoßen.
RAM als Balancing-Werkzeug
Hier wird’s preem: RAM ist nicht nur eine Deckbuilding-Regel, sondern ein versteckter Balancing-Mechanismus. Das System erlaubt es WeirdCo, richtig mächtige Karten zu designen, ohne dass die Meta auseinanderfliegt.
Der Clou: Multi-Color-Decks bekommen Zugang zu mehr verschiedenen Karten, aber nur mit niedrigeren RAM-Werten. Single-Color-Decks haben weniger Auswahl, dafür aber Zugriff auf die richtig fetten High-RAM-Bomben. Beides ist kompetitiv spielbar, aber mit völlig unterschiedlichen Vor- und Nachteilen.
Das schafft eine zusätzliche strategische Ebene beim Deckbau: Wollt ihr Flexibilität oder rohe Power? Diese Entscheidung beginnt schon bei der Auswahl eurer drei Legends.
Bleibt auf dem Laufenden und folgt uns für mehr Updates zum Cyberpunk TCG! Habt ihr Fragen zum RAM-System? Ab damit in die Kommentare, Chooms.
Quelle: WeirdCo Blog





