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FREITAG · 11.09.2026
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Cyberpunk TCG: So funktioniert das RAM-Deckbuilding

Cyberpunk TCG RAM-System Deckbuilding Erklaerung

WeirdCo hat das Geheimnis endlich gelüftet, Chooms! In einem ausführlichen Developer Insight erklären die Macher des Cyberpunk TCG, wie das RAM-System funktioniert. Und ich sag’s gleich vorweg: Das Ding ist weit mehr als eine Deckbuilding-Regel. RAM ist der heimliche Balancing-Held des Spiels.

Die vier goldenen Regeln fürs Deckbuilding

So baut ihr ein legales Cyberpunk TCG Deck zusammen:

  • Genau 3 Legend-Karten mit unterschiedlichen Namen
  • Mindestens 40, maximal 50 Karten (Legends nicht mitgezählt)
  • Maximal 3 Kopien derselben Karte
  • Alle Karten müssen innerhalb des RAM-Limits eurer Legends bleiben

Der letzte Punkt ist der Knackpunkt. Eure drei Legends bestimmen, welche Karten ihr überhaupt spielen dürft. Klingt harmlos, hat es aber in sich.

RAM-Limits: So funktioniert’s konkret

Jede Legend-Karte hat einen farbigen Rahmen und einen RAM-Wert oben rechts. Beispiel gefällig? Goro Takemura: Hands Unclean hat 2 grünes RAM. Heißt für euch: grüne Karten mit einem RAM-Wert von maximal 2 dürfen ins Deck.

Die drei Legends addieren ihre RAM-Werte pro Farbe. Angenommen, ihr wollt ein grün-rotes Deck bauen. Dann nehmt ihr etwa Goro Takemura (2 grünes RAM), Saburo Arasaka: Stubborn Patriarch (2 grünes RAM) und Yorinobu Arasaka: Embracing Destruction (2 rotes RAM). Ergebnis: Euer Deck darf grüne Karten bis 4 RAM und rote Karten bis 2 RAM enthalten.

Wichtig dabei: Jede Legend zählt nur für ihre eigene Farbe. Wer mehrfarbig spielen will, braucht Legends in den passenden Farben. Kein Weg drumherum.

Warum die Alpha Kits die Regeln brechen

Aufmerksamen Spielern ist es vielleicht schon aufgefallen: Die Alpha Kits halten sich nicht an diese Regeln. Sie haben nur 30 Karten statt 40, und Karten wie Armored Minotaur oder Jackie Welles: Ride or Die Choom brauchen mehr RAM, als die Legends bereitstellen. Regelbruch ab Werk, sozusagen.

WeirdCo erklärt das so: Die Alpha Kits sollten die Core-Mechaniken zeigen, keine turnier-legalen Decks sein. Für Demo-Zwecke haben sie bewusst kleinere, fokussierte Decks gebaut (die eben gegen die offiziellen Regeln verstoßen, was für Demos völlig okay geht).

RAM als Balancing-Werkzeug

Jetzt wird’s preem: RAM ist ein verstecktes Balancing-Werkzeug. Das System erlaubt es WeirdCo, richtig mächtige Karten zu designen, ohne dass die Meta auseinanderfliegt.

Der Clou dahinter: Multi-Color-Decks bekommen Zugang zu mehr verschiedenen Karten, allerdings mit niedrigeren RAM-Werten. Single-Color-Decks haben weniger Auswahl, dafür Zugriff auf die richtig fetten High-RAM-Bomben. Beides ist kompetitiv spielbar, spielt sich aber komplett anders. Ich find das ehrlich gesagt eine ziemlich elegante Lösung, weil kaum ein anderes TCG diese Abwägung so direkt in den Deckbau einbaut.

Damit entsteht eine zusätzliche strategische Ebene beim Deckbau. Wollt ihr Flexibilität oder rohe Power? Diese Entscheidung beginnt schon bei der Auswahl eurer drei Legends.

Bleibt auf dem Laufenden und folgt uns für mehr Updates zum Cyberpunk TCG! Habt ihr Fragen zum RAM-System? Ab damit in die Kommentare.

Quelle: WeirdCo Blog

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Kenearos
AUTOR // KENEAROS
Kenearos

Said Benadjemia – online als „Kenearos". Cyberpunk-Fan seit dem ersten Trailer 2012, Night-City-Legend-Backer der Cyberpunk-TCG-Kickstarter-Kampagne 2026. Schreibt hier auf Deutsch alles rund ums Cyberpunk Trading Card Game von WeirdCo und CD Projekt Red – Kickstarter-News, Deep Dives zu Mechanik und Lore, Charakterguides, Strategieartikel.

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