WeirdCo hat mit Update #25 auf Kickstarter ordentlich abgeliefert — und zwar genau die Infos, auf die die Community seit Wochen wartet. Wie viele Karten stecken in „Welcome to Night City“? Was sind die Pull Rates? Und lohnt sich die Beta-Box wirklich mehr als Retail? Antworten gibts jetzt.
140 Karten — plus 31 Alternate Arts obendrauf
Das Debüt-Set des Cyberpunk TCG umfasst 140 mechanisch einzigartige Karten und 31 Alternate-Art-Versionen. Macht 171 Karten insgesamt. Die Aufteilung: 60 Commons, 32 Uncommons, 32 Rares, 12 Epic Rares, 4 Secret Rares und 31 Iconic Rares.
Gerade die Iconic Rares sind spannend. Das sind gefoilte Karten mit alternativem Artwork, aufgeteilt in drei Kategorien: Core Iconic Rares (alternative Versionen von Units, Programs und Gear), Legend Iconic Rares (eure Lieblings-Legends in neuem Look) und Secret Iconic Rares — die vier Secret Rares nochmal in komplett anderem Gewand. Wer auf Chase Cards steht, hat hier seinen heiligen Gral.
140 unique Karten zum Start finde ich persönlich ziemlich solide. Nicht überladen, aber genug Tiefe für unterschiedliche Deck-Strategien. Zum Vergleich: Pokémon startete mit 102 Karten im Base Set, Magic: The Gathering legte mit knapp 300 vor. WeirdCo trifft da ein gutes Mittelfeld.
Zwei Hit-Slots pro Booster — Danke, Stretch Goal
Jeder Booster enthält 12 Karten. Sieben Commons, drei Uncommons und — das ist der Hammer — zwei Rare+ Slots. Den zweiten Hit-Slot hat die Kickstarter-Community per Stretch Goal freigeschaltet. Preem.
Die Pull Rates im Detail: Rare-Karten tauchen mehr als einmal pro Pack auf (logisch bei zwei Slots). Epic Rares stecken in ungefähr jedem vierten Booster. Secret Rares? Eins zu 24. Und Iconic Rares gibts statistisch in jedem 18. Pack.
Kurz durchgerechnet für eine Beta Display mit 36 Packs: Rund 9 Epic Rares, 1-2 Secret Rares und 2 Iconic Rares sollten drin sein. Wer eine komplette Display aufmacht, hat also ordentlich was zum Staunen — und hoffentlich die ein oder andere Chase Card im Binder.
Beta vs. Retail: Gleiches Spiel, andere Kunst
Die wichtigste Info für alle Zaun-Sitzer: Beta und Retail sind gameplay-technisch identisch. Gleiche Karten, gleiche Mechaniken, null Vorteil am Tisch. Der Unterschied liegt ausschließlich in den Artworks — beide Versionen bekommen exklusive Illustrationen, die in der jeweils anderen nicht auftauchen.
Aber. Beta-Displays packen 36 Booster, Retail-Displays nur 24. Das sind 50% mehr Packs pro Box — und damit auch 50% mehr Chancen auf fette Pulls. Wer in den Kickstarter investiert hat, bekommt also nicht nur exklusive Arts, sondern schlicht mehr Karton fürs Geld.
Über $18 Millionen — und 8 Tage bleiben noch
Während WeirdCo die Set-Details dropped, klettert die Kampagne weiter. Aktuell steht der Zähler bei über $18 Millionen von mehr als 27.600 Backern. Noch rund 8 Tage bleiben bis zum Ende am 17. April, und laut Kicktraq könnte die Kampagne locker Richtung $24 Millionen marschieren.
Was mich am meisten freut: WeirdCo liefert genau die Transparenz, die die Community gefordert hat. Keine vagen Versprechen, sondern handfeste Zahlen — Pull Rates, Kartenverteilung, klare Unterschiede zwischen Beta und Retail. So gewinnt man Vertrauen, Choom.
Jetzt fehlt eigentlich nur noch eine richtige Spoiler Season mit Einzel-Card-Reveals. Die Karten-Datenbank auf cyberpunktcg.com wächst langsam, aber bei 140 unique Karten gibts noch einiges zu zeigen. Bis zum Release im Oktober ist ja noch etwas Zeit — aber mal ehrlich, wer kann so lange warten?
Quellen: Kickstarter Update #25 — WeirdCo | Kicktraq
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