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Cyberpunk TCG: Red Green Tempo im Kartencheck

Cyberpunk TCG - Legend-Karte V: Streetkid (Quelle: offizielle Kartendatenbank)
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$Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung aus mehreren Quellen zusammengestellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. → Mehr Infos

In einem Deck-Video stellt KP Cyberpunk seine aktuelle Liste vor, und der Name des Decks ist ziemlich selbstbewusst: Red Green Tempo. Rot ist die Grundfarbe, Grün kommt als Splash dazu, und als Legends laufen Street Kid V, Adam Smasher und Padre. Die Basis stammt von XBD Puppy, das sagt KP ganz offen. Er spielt die Liste auf lokalen Events und hat ihr ein Sideboard verpasst, das die Vorlage noch nicht kannte. Gegen die Kartentexte hält fast alles. Bei Carnage at the Colosseum fehlt im Video die Untergrenze der Kosten, und bei Detonate lohnt ein Blick auf die Power-Grenze.

Street Kid V und die Braindance-Schleife

V: Streetkid ist der Motor. Kosten 5, Power 6, und beim Call steht da wörtlich „Trash 3. Then, add 1 BRAINDANCE Program from your trash to your hand.“ Bis auf Synapse Burnout ist jedes Programm im Deck ein Braindance, sagt KP: „a total of I believe 15“. Bei der Dichte trifft der Trash-3 so gut wie immer, und dann bringt V ein Programm zurück auf die Hand. Der eigentliche Trick versteckt sich im Kartentext (und wird gern überlesen): Das Programm muss gar nicht unter den drei getrashten Karten liegen. Ein Carnage at the Colosseum, das ihr schon gespielt habt, kommt genauso zurück.

Für das späte Spiel gibt es Adam Smasher: Ender of Legends. Go Solo für 9, beim Ausspielen „Defeat a rival Unit.“ KP begründet die Wahl mit dem Aufstieg von Gelb-Gelb-Rot. Spielt das Gegenüber selbst Adam, räumst du dessen Exemplar mit deinem eigenen ab. Einen Haken nennt das Video selbst: zwei Go-Solo-Legends in einem Deck. Schickst du V früh solo, kommt Adam meistens nicht mehr hinterher. Padre: Man of the Cross bietet beim Call die Wahl zwischen „Spend a rival Unit.“ und „Draw 1.“, außerdem kann er per Spend einen Gig auf den Wert eines anderen setzen.

Bei den Units hängt erstaunlich viel an Animals Wrecker, einer Karte ganz ohne Regeltext. Kosten 6, Power 10, fertig. Mit Mantis Blades (+2 Power) wird daraus eine 12, und diese Schwelle zählt für Carnage at the Colosseum, das „a rival Unit with less power than a friendly Unit“ besiegt. Johnny Silverhand: Never Stop Fighting kostet zwar auch 6, hat aber nur 8 Power und braucht Gear. Deshalb ist er hier draußen. Yorinobu Arasaka: Steel Dragon (Kosten 7, Power 9) spielt beim Ausspielen eine Unit mit Kosten 4 oder weniger kostenlos aus Hand oder Trash, und die darf im selben Zug gegnerische Units angreifen. KP spielt davon zwei. Ebenfalls zweimal drin ist Valentino Street Racer, der einer anderen Unit mit Kosten 5 oder weniger Adrenaline gibt.

Synapse Burnout, Carnage und Riot Shield im Kartentext

Synapse Burnout kostet 1 und gibt einer eigenen Unit „+1 power for each friendly face-up Legend while fighting rival Units this turn“. Liegen alle drei Legends offen, macht das +3. KP hat recht, der Bonus greift nur im Kampf gegen Units. Gegen Gigs bringt er nichts, und wenn die Unit vorher per Programm verschwindet, ist er ebenfalls weg. Weil die Karte Quick hat, taugt sie auch als Antwort mitten im gegnerischen Zug.

Bei Carnage at the Colosseum lässt das Video ein Detail weg. KP erwähnt die Ermäßigung um eins für jeden eigenen Gig mit Wert 8 oder mehr, der Kartentext zieht aber eine Untergrenze ein: „to a minimum of 1 €$“. Bei fünf großen Gigs ist Schluss. Dann kostet die Karte 1, billiger wird sie nicht. Um da überhaupt hinzukommen, gibt es Industrial Assembly (Kosten 1, Gig um bis zu 4 erhöhen) und Peace Offering (Gig auf den Wert eines anderen setzen).

Ins Sideboard packt KP zwei Riot Shield, zwei Detonate und gegen Blau noch Nadia: Fighting Through Grief (Kosten 6, Power 8), die bei Gig-Rückstand direkt den Gig-Bereich des Gegners angreifen darf. Riot Shield lässt Rivalen „+2 €$ to use {Go Solo}“ zahlen, es ist also Tech gegen die Go-Solo-Legends des Gegners. KP nennt „the difference between five and seven“ als spürbaren Unterschied, was zu einem V mit Kosten 5 passt. Ein gegnerischer Adam Smasher: Ender of Legends geht damit von 9 auf 11 hoch. Detonate ist enger, als es klingt, denn es trifft nur gegnerisches Gear mit Power 2 oder weniger. Adrenaline Converter (+3 Power) fällt damit raus, und ausgerechnet an dieser Karte hängt der gefährlichste Zug von Gelb-Gelb-Rot: Johnny mit Converter ist laut Video eine 11, rechnerisch 8 plus 3.

Die Liste zum Nachbauen verlinkt KP in der Videobeschreibung, sie liegt bei cyberpunktcg.com. Animals Wrecker und Carnage at the Colosseum sind beide Common. Seltener sind die Legends: V: Streetkid und Padre sind Rare, Adam Smasher: Ender of Legends ist Epic.

Quellen: Red Green Tempo is a Meta Powerhouse in Cyberpunk TCG (YouTube, KP Cyberpunk), Kartendatenbank Cyberpunk TCG (netdeck.gg, 01.11.2026)

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Kenearos
AUTOR // KENEAROS
Kenearos

Said Benadjemia – online als „Kenearos". Cyberpunk-Fan seit dem ersten Trailer 2012, Night-City-Legend-Backer der Cyberpunk-TCG-Kickstarter-Kampagne 2026. Schreibt hier auf Deutsch alles rund ums Cyberpunk Trading Card Game von WeirdCo und CD Projekt Red – Kickstarter-News, Deep Dives zu Mechanik und Lore, Charakterguides, Strategieartikel.

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