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MITTWOCH · 12.08.2026
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Cyberpunk TCG: Nur noch 19 Karten sind geheim

Cyberpunk TCG - Karte Les Elemens, Programm der Corpo-Farbe, Nummer 133 aus Welcome to Night City (Quelle: cyberpunktcg.com / WeirdCo)
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$Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung aus mehreren Quellen zusammengestellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. → Mehr Infos

Wer die offizielle Kartendatenbank als Fortschrittsbalken benutzt, hatte diese Woche was zu gucken. Am 7. August standen dort 107 von 140 Karten. Heute sind es 121. Vierzehn Stück in fünf Tagen, und eine davon ist mir quasi unter den Fingern reingerutscht: Mitten in der Recherche sprang die Seite von 120 auf 121.

Macht 86,4 Prozent des Sets. Neunzehn Karten fehlen noch.

Der Zeitplan sagt eigentlich was anderes

Die angekündigten Community-Reveals stehen für den 19. August (Paweł Sasko und Sebastian Kalemba), den 26. August (Cree „Kawa“ Gunning) und den 28. August (Braindance Podcast). Nach diesem Kalender müsste gerade Funkstille herrschen.

Herrscht sie aber nicht. Die Datenbank füllt sich zwischen den Terminen, ohne Ankündigung, ohne Blogpost. Auf dem Dev Blog von WeirdCo ist seit dem 7. August nichts mehr erschienen, dem Tag des Sammelbarkeits-Artikels. Was da also läuft: Karten laufen nach, entweder aus Gen Con und den kleineren Kanälen, oder die Redaktion trägt einfach ab, was ohnehin schon irgendwo im Umlauf war.

Cree hat es in Folge 20 des Cyberdeck-Podcasts selbst gesagt: zwei bis drei Wochen bis zum Ende der Reveal-Season. Von seinem Aufnahmedatum aus gerechnet landet man Ende August. Danach übernimmt sowieso die Post: Ab dem Fulfillment-Start um den 1. September schneiden die ersten Backer ihre Beta-Displays auf, und ab dem Moment ist Geheimhaltung eine Fiktion.

Die Nummer 133 heißt Les Élémens

Der jüngste Eintrag ist ein Program in Corpo-Gelb. Les Élémens, Kosten 5, RAM 4, Seltenheit Uncommon, Kartennummer 133, illustriert von Bernard Kowalczuk. Es gibt sie in zwei Druckversionen, einmal Retail als #133 und einmal Beta als #Β133.

Der Regeltext ist kurz: „Bottom-deck a Rival’s lowest-power Unit. (If there are multiple, choose 1.)“ Heißt: Die Einheit mit der niedrigsten Power beim Gegenüber wandert unter das Deck. Nicht in den Trash, sondern nach ganz unten.

Beim ersten Lesen klingt das nach einer schwachen Karte. Fünf Kosten und vier RAM dafür, dass man sich das kleinste Ding auf der anderen Seite des Tisches aussuchen darf? Den fetten Adam Smasher könnt ihr euch damit ausdrücklich nicht wegräumen. Die Karte sucht das Gegenteil.

Warum das trotzdem kein Blindgänger ist

Zählt mal durch, was in diesem Set an Einheiten mit Power 0 herumsteht. Japantown Jonin, Secondhand Bombus, Sketchy Ripper, Maelstrom Zealots, Evelyn Parker: Scheming Siren, Misty Olszewski: Mender of Broken Spirits. Sechs Stück allein unter den bisher offenen Karten, dazu Hanako Arasaka: In a Gilded Cage und der Pacifica Netrunner mit Power 1.

Das sind keine Kampfkörper, das sind Motoren. Kartendinger, die Eddies schaufeln, Rep drehen oder Effekte auslösen, und die genau deshalb null Power haben. Wer in diesem Spiel eine Engine baut, baut sie aus Einheiten, die im Kampf nichts können.

Und Les Élémens ist der Vorschlaghammer dafür. „Niedrigste Power“ ist in Wahrheit die Zielhilfe auf den wichtigsten Baustein im gegnerischen Aufbau. Bottom-deck heißt außerdem, dass die Karte nicht im Trash landet, wo dieses Spiel bekanntlich einiges an Rückholmechanik hat (All is Lost lässt grüßen). Sie ist weg. Wirklich weg, für den Rest der Partie.

Ob vier RAM dafür bezahlbar sind, entscheidet euer Legend. Drei Legends pro Deck setzen das RAM-Budget, und vier auf einer einzelnen Uncommon ist happig. Ich find, das wird eine dieser Karten, die im Sideboard-Denken landen, sobald sich herausstellt, wie hart die Engine-Decks im Herbst wirklich sind.

Kleine Randnotiz für die Musiknerds unter euch. „Les Élémens“ ist der Titel eines französischen Orchesterwerks von 1737, berühmt für seinen absichtlich schiefen Eröffnungsakkord. Und schaut man sich die anderen Programs an, fällt ein Muster auf: Pyramid Song, Appetite for Destruction, Fool on the Hill, Bonnie and Clyde. Eine offizielle Ansage von WeirdCo ist das nicht, aber die Namensliste spricht ziemlich deutlich.

Was ihr hierzulande damit anfangen könnt

Ihr könnt jetzt schon Decks bauen, ohne das Spiel zu besitzen. Bei 86 Prozent offenen Karten steht das Grundgerüst des Metagames auf dem Papier, und die Print-and-Play-Decks liegen ohnehin auf der offiziellen Seite.

Das Regal bleibt trotzdem noch eine Weile leer. Luminous Cards in Gera als Vertrieb für Deutschland, Österreich und die Schweiz führt das 24er-Display weiterhin zum 14. Oktober bei einer UVP von 119,99 Euro, WeirdCo selbst nennt den 6. November. Die deutschen Shops sortieren sich derweil zwischen 89,99 und 119,95 Euro ein, einer hat seine Vorbestellungen schon dicht. Wer sich das genauer ansehen will, findet die Rechnung in unserem Preisartikel.

Mal ehrlich, die Frage, die mich umtreibt, während die Zahl weiterklettert: Was steckt in den letzten neunzehn? Eine der vier Secret Rares ist noch nicht gezeigt. Wenn die Reveal-Season Ende August ausläuft, bleiben dafür genau zwei Podcast-Termine und ein Community-Slot. Wetten, dass die dicke Karte auf den letzten drückt?

Quellen

Offizielle Cyberpunk-TCG-Kartendatenbank (Auszählung 121 von 140, Stand 12. August 2026)
Kartendetails zu Les Élémens (Nummer 133, Corpo, Uncommon)
Dev Blog von WeirdCo (letzter Eintrag 7. August 2026)
Luminous Cards, Produktseite Booster Display (UVP und Releasedatum)

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Netrunner Kartenspiel

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Kenearos
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Kenearos

Said Benadjemia – online als „Kenearos". Cyberpunk-Fan seit dem ersten Trailer 2012, Night-City-Legend-Backer der Cyberpunk-TCG-Kickstarter-Kampagne 2026. Schreibt hier auf Deutsch alles rund ums Cyberpunk Trading Card Game von WeirdCo und CD Projekt Red – Kickstarter-News, Deep Dives zu Mechanik und Lore, Charakterguides, Strategieartikel.

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