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Cyberpunk TCG: WeirdCos Masterplan für 5+ Jahre

Cyberpunk TCG Reddit AMA — WeirdCo beantwortet Community-Fragen (Quelle: CyberpunkTCG.gg)
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$Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung aus mehreren Quellen zusammengestellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. → Mehr Infos

Ende März hat sich WeirdCo auf Reddit den Fragen der Community gestellt — und dabei deutlich mehr preisgegeben, als die meisten erwartet haben. Nick Fraser, einer der Köpfe hinter dem Cyberpunk TCG, nahm sich gleich zwei Sessions Zeit, um auf die drängendsten Fragen einzugehen. Wer das AMA verpasst hat: Hier kommt die Zusammenfassung für euch.

Phantom Liberty am Kartentisch

Set 2 ist nicht nur ein vager Plan — WeirdCo arbeitet bereits aktiv daran, zusammen mit Set 3. Die Zielmarke für beide: 2027. Und hier wird’s richtig spannend: Set 2 bringt Inhalte aus Phantom Liberty und Edgerunners Staffel 2 an den Tisch. Wer sich schon mal gefragt hat, ob Songbird oder Reed als Karten auftauchen — die Chancen stehen verdammt gut.

Aber das eigentlich Krasse? WeirdCo betont, dass die Partnerschaft mit CD Projekt RED Zugang zur „zukünftigen Content-Pipeline“ gibt, inklusive noch unangekündigter Projekte. Das TCG könnte also durchaus Karten zu Inhalten bringen, die wir im Videospiel-Universum noch gar nicht kennen. Meine Theorie: Wenn CDPR an einem Edgerunners-Nachfolger oder einem neuen Cyberpunk-Titel werkelt, weiß WeirdCo schon Bescheid — und plant Karten dafür.

Von der Garage zur Weltmeisterschaft

Die Turnierstruktur hat WeirdCo richtig durchdacht. Das Ganze ist dreistufig aufgebaut:

Auf der untersten Ebene gibt’s die Edgerunner Regional Opens — lokale Turniere ab Set 1, bei denen sich jeder messen kann. Darüber die Night City District Opens, die mit Set 2 starten und als regionale Qualifikation dienen. Und ganz oben thront das Black Sapphire Invitational Championship, das in eine echte Weltmeisterschaft mündet.

Preem, oder? Klingt nach einem echten kompetitiven Ökosystem. Promo-Karten soll’s für jede Stufe geben — Sonderfolien, alternative Artworks, das volle Programm. Dazu eigene Event-Tools, Turniersoftware und einen Store Locator. WeirdCo checkt gerade Plattformen wie Longshanks für die technische Umsetzung.

Zum Launch gibt’s offiziell nur 1v1 Best of 3 Constructed. Draft wird zunächst nicht unterstützt, aber Sealed Play schon. An Multiplayer-Formaten wird intern getüftelt.

Kein digitaler Client — und das ist Absicht

Wer auf eine App oder einen Online-Client gehofft hat: WeirdCo sagt klar Nein. „There are no plans for an online client at this time.“ Tabletop Simulator darf die Community eigenständig basteln — solange niemand damit Geld verdient.

Ehrlich gesagt find ich das erfrischend. Jedes zweite TCG versucht gerade, gleichzeitig physisch und digital zu existieren und bekommt am Ende beides nur mittelgut hin. WeirdCo fokussiert sich voll auf die Karten in der Hand. Das Risiko ist klar — die Reichweite bleibt kleiner. Aber der Reiz des physischen Spiels, Dice klauen, Karten auf den Tisch knallen, das funktioniert halt nur analog.

Details aus der Kartenfabrik

Ein paar Sachen, die im AMA fast untergegangen sind:

Die Kartenqualität orientiert sich am One Piece TCG und Riftbound — solides Material, nicht so dünn wie bei manchen Pokémon-Prints. Metal-Karten bleiben Kickstarter-exklusiv und tauchen nie in Booster Packs auf. Ab Rare aufwärts ist alles gefoilt, höhere Seltenheiten kriegen zusätzliche Effekte drauf.

Spielzeit? Anvisiert sind 15 Minuten pro Partie für erfahrene Spieler. Die Eddies (In-Game-Währung) floaten nicht zwischen Zügen — das wurde nach Playtests mit Einsteigern gestrichen, weil es zu verwirrend war. Mulligans gibt’s, und das Legend-System soll Varianz-Probleme abfedern.

Erste Lokalisierung für den Einzelhandel wird Französisch. Portugiesisch für Brasilien steht zur Debatte. Und Deutsch? Dazu kein Wort im AMA. Angesichts dessen, dass Luminous Cards aus Gera den DACH-Vertrieb übernimmt, wäre eine deutsche Version der logische nächste Schritt — bestätigt ist aber nichts. Für alle, die’s im Original spielen: Die Kartensymbolik ist komplett farbenblind-freundlich gestaltet.

Spiel Essen im Visier

WeirdCo hat für 2026 vier Convention-Auftritte angekündigt: PAX East, Gen Con, Anime Expo und — für uns der Hammer — die Spiel Essen. Das ist DER Termin für die DACH-Community. Wer das Cyberpunk TCG vor dem Retail-Start in die Hand nehmen will, hat dort im Oktober die beste Gelegenheit.

Und mal am Rande: Spiel Essen 2026 belegt alle acht Hallen der Messe, 81.200 m² Fläche, alles ausgebucht. Das Cyberpunk TCG trifft auf eine hungrige Szene.

Die finalen Zahlen

Seit dem Ende der Late-Pledge-Phase am 1. Mai stehen die Kampagnen-Zahlen fest: 50.773 Backer und $28.353.088. Das sind über 3.000 Backer und knapp 1,4 Millionen Dollar mehr als zum Kickstarter-Abschluss am 17. April. Wer den Express-Versand (Pledge ab $375) gebucht hat, bekommt seine Karten in Q3 2026. Alle anderen: Q4.

Für den deutschen Markt heißt das realistisch: Die Retail-Displays ($119,90 MSRP in den USA, 24 Packs à 12 Karten) kommen über Luminous Cards in die Läden. Mit MwSt, Importmarge und Versand sollte man hierzulande mit 140–150 € pro Display rechnen. Beta-Displays (36 Packs, $180 MSRP) landen vermutlich eher bei 200–210 €.

Fünf Jahre Content-Pipeline klingt ambitioniert. Aber mit fast 29 Millionen Dollar im Rücken und einer Community, die offensichtlich Bock hat? Die Ausgangslage könnte für WeirdCo kaum besser sein.

Quellen: CyberpunkTCG.gg — Reddit AMA Zusammenfassung | Kickstarter-Kampagne | ICv2 — GTS Distribution

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