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Cyberpunk TCG jetzt spielbar: Erste Eindrücke

Cyberpunk TCG Kartenkunst - Print and Play Demo (Quelle: CD Projekt RED / WeirdCo Presskit)
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$Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung aus mehreren Quellen zusammengestellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. → Mehr Infos

Während die meisten von uns noch auf ihre Kickstarter-Pakete warten, könnt ihr das Cyberpunk TCG ab sofort selbst ausprobieren. Kein Witz — WeirdCo hat eine Print-and-Play-Demo veröffentlicht, die ihr kostenlos runterladen, ausdrucken und direkt loszocken könnt. Oder ihr schmeißt den Tabletop Simulator an, wo die Community bereits ein fertiges Mod gebaut hat.

Und die ersten Reviews? Die klingen verdammt vielversprechend.

Zwei Decks, vier Kartentypen, null Einstiegshürde

Die Demo enthält zwei vorgefertigte Starter-Decks: „The Heist“ für die Mercenaries-Fraktion und „Embracing Power“ auf Arasaka-Seite. Reicht völlig, um sich gegenseitig die Gigs wegzuschnappen und ein Gefühl dafür zu kriegen, wie das Spiel eigentlich tickt. Die PDF gibts direkt über die FAQ-Seite auf Kickstarter, und auf dem Steam Workshop liegt schon ein Tabletop-Simulator-Mod mit beiden Decks — für alle, die keine Lust auf Ausdrucken haben (verständlich).

Vier Kartentypen bilden das Grundgerüst: Legends liegen verdeckt vor euch und funktionieren ähnlich wie Commander in Magic. Units sind eure Crew — die bleiben im Spiel und hauen zu. Programs feuern einmal und sind dann weg. Und Gear hängt ihr euren Units an, um sie aufzupimpen.

Gig-Würfel und Eddies statt Lebenspunkte

Hier wird’s richtig interessant. Das Cyberpunk TCG hat keine klassischen Lebenspunkte — stattdessen dreht sich alles um Gigs. Das sind Würfel, die eure aktiven Jobs repräsentieren, und der Würfelwert ist gleichzeitig euer Street Cred. Klingt erstmal nach Zufallsfest, oder?

Jason Greeno von PNP Arcade hat die Demo ausführlich getestet und gibt Entwarnung. WeirdCo sei sich „very aware of how best to use these random numbers without jeopardizing the integrity of a strategic competitive game.“ Meine Theorie dazu: Das Würfelsystem sorgt für genau die Varianz, die Partien unvorhersehbar hält, ohne dass es sich unfair anfühlt. Ähnlich wie bei Poker — du spielst die Odds, nicht nur deine Hand.

Eddies funktionieren als Währung. Ihr verkauft Karten aus eurer Hand, um Eddies zu generieren, und gebt sie dann aus, um stärkere Karten zu spielen oder Legends zu rufen. Ständig diese Entscheidung: Welche Karte opfere ich für Ressourcen, welche behalte ich für den perfekten Moment?

Was Greeno besonders feiert — das Hin und Her beim Gig-Klauen. Wenn eure Units erfolgreich angreifen, schnappt ihr dem Gegner einen Gig-Würfel weg. Er vergleicht das mit dem Push-and-Pull von Marvel SNAP. Ehrlich gesagt, bessere Gesellschaft kann man sich als frisches TCG kaum wünschen.

„Erinnert mich an die frühen Magic-Tage“

Das dickste Lob kommt zum Schluss. Greeno vergleicht die Demo mit den Anfängen von Magic: The Gathering — geradlinige Mechaniken, schnelle Züge ohne Analyse-Paralyse, und trotzdem genug Tiefe zum Reinnerden. Die Turnstruktur ist bewusst schlank: nur eine Play-Phase und eine Attack-Phase. Kein Upkeep-Draw-Main-Combat-Main-End-Wahnsinn wie bei gewissen anderen Kartenspielen.

Und das Artwork? „I love, love, love the art!“ Greeno ist da ziemlich deutlich. Die Illustrationen strotzen vor Detail und Attitude. Einziger Haken für PNP-Tester: Die dünnen Fonts auf den Karten sind eine Herausforderung für Heimdrucker. Also lieber in höchster Qualität ausdrucken — oder halt direkt den Tabletop Simulator nehmen.

Quickhacks: Der fünfte Kartentyp kommt

Ein Detail, das aufhorchen lässt. Mit dem ersten vollständigen Set „Welcome to Night City“ kommt ein fünfter Kartentyp dazu — Quickhacks. In der Demo sind die noch nicht enthalten, aber allein der Name verspricht Netrunner-Vibes und digitale Tricksereien. Für alle, die sich gefragt haben, ob das Spiel die Hacking-Seite von Cyberpunk 2077 abbildet: Ja, wird es.

Dazu hat WeirdCo laut Wargamer bereits über fünf Jahre an neuen Gameplay-Mechaniken in der Pipeline. Das ist kein Sprint, Chooms — das ist ein Marathon mit ganz viel Chrom im Gepäck.

Wer die Demo testen will: Die PDF findet ihr in den Kickstarter-FAQs, das Tabletop-Simulator-Mod auf dem Steam Workshop. Und wenn ihr nach dem Antesten Bock habt auf die echten Karten — der Late Pledge auf Kickstarter läuft noch bis zum 1. Mai. Die Kampagne endete am 17. April mit der finalen Endsumme von 26,95 Millionen Dollar und 47.676 Backern; durch das Late-Pledge-Fenster läuft die Zahl weiter nach oben.

Hat jemand von euch die Demo schon angespielt? Schreibt’s in die Kommentare — bin gespannt, wie sich die Decks bei euch geschlagen haben.

Quellen: PNP Arcade, Cyberpunk TCG Official, Kickstarter, Fextralife Wiki

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